Vor einigen Tagen war ich auf einer Autobahnraststätte und musste ein dringendes "Geschäft" erledigen. Als ich das so tat, fielen mir doch einige Werbeplakate auf, auf denen in der Ecke seltsame Codes, eine Art Strichcodes, zu sehen waren.
Dann nach einigen Tagen stieß ich im Internet auf
www.gadgetreport.de erneut auf solche Codes, und fand endlich heraus, was es damit auf sich hat.
Es handelt sich um QR Codes, ein 2-Dimensionaler Strichcode, der aktuell voll im Kommen ist und von den Medien und der Werbung für sich entdeckt wurde.
Das wollte ich natürlich gleich einmal versuchen.
Also in den App-Store, eine App geladen (QR Scanner) und probiert. Das Smartphone kann mit der App die Codes lesen und umwandeln, meist in einer URL. Alternativ geht das auch mit einer Webcam und einer Software zum entschlüsseln des Codes. So kommt man auf Webseiten z.B. auf Werbeanzeigen zur Herstellerseite. Der Vorteil in dieser Methode ist, dass das verhältnismäßig mühsame Abtippen entfällt.
Ein QR-Code kann aber auch andere Informationen enthalten, wie beispielsweise Telefonnummern, Adressen oder informierende Texte. Letztendlich kann man mit QR-Codes Texte aller Art kodieren. Für Smartphones z.B. auch komplette SMS Nachrichten.
Seite ca. 2007 verbreiten sich QR-Codes in Europa. Tageszeitungen oder Computermagazine drucken sie beispielsweise an das Ende ihrer Artikel, und man kann weitere Informationen darüber abrufen. Praktisch. Schnell und kostenlos. Es gibt auch schon Plakatwände (in Japan und den USA), die aus einem riesigem QR-Code bestehen und natürlich neugierig machen sollen, was sich dahinter verbirgt. Und ich denke, das klappt auch. Die Menschen sind immer neugierig und stehen mit ihren Smartphones davor und schauen, was es zu entdecken gibt.
Auf vielen Seiten im WWW kann man seine eigenen QR Codes erstellen. Ich hab da mal auf
QR.de für meinen Blog getan. hier das Ergebnis.
Eigentlich völlig nichts-sagend für den Betrachter.
Wie ist so ein Code aufgebaut?
Im Code enthalten ist die Versionsinformation und das benutzte Datenformat. Der Datenteil enthält die kodierten Daten in redundanter Form. Zur Feldbegrenzung enthält der QR-Code in nur drei seiner Ecken ein bestimmtes Muster. Über das fehlende Muster in der vierten Ecke erkennt das Lesegerät die Orientierung. Mit zunehmender Größe des Codes werden weitere Muster hinzugefügt, um die Ausrichtung des Codes besser erkennbar zu machen. Zwischen den drei Hauptpositionsmarkierungen befindet sich eine Linie aus einer Folge streng abwechselnder Bits, worüber sich die Matrix definiert. (Quelle: Wikipedia)
Also völlig einfach eigentlich, hehe.
Mittlerweile nutzt jedes größere Unternehmen auch QR Codes zu Marketingzwecken.
Aktuell gibt es auf meiner Lieblings-Gadget-Seite ein Gewinnspiel, wo auch mehrere Firmen mit QR Codes auf sich aufmerksam machen.
Newcomer-Unternehmen, die so auf dem Markt schnell ankommen wollen, aber auch gestandene Firmen wie Amazon, haben die Codes für sich erstellt und entdeckt.
Hier ist beispielsweise der Code von
SHATLERs die für das Gewinnspiel Cocktails spendieren:
Oder der Code von
KINGSTON, die einige USB Sticks in den Topf werfen.
Man sieht, es gibt viele Möglichkeiten. Aus Neugier werde ich sicher immer mal wieder die Codes in Zeitschriften oder auf Werbeanzeigen einscannen und aufrufen.
Nettes Spielzeug, was das nervige Tippen erspart.
Hier noch ein kleiner Überraschungscode ...